Das Gästebuch hat 168 Einträge
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Von: elke am 01.02.2014 um 10:44:40 Eintrag: 108
abwerten:

einen nahestehenden verwandten abzuwerten bedeutet nichts anderes, als sich selbst aufzuwerten. (mangelnder selbstwert) ist ein scheißspiel. man kann auch mobbing dazu sagen. ganz klar, man muß gehen. ich diesem fall, bin ich als mutter nicht mehr ansprechbar, da ich das mobbingopfer bei der tochter und sippe bin. mit mitte 60 löse ich keine familienprobleme mehr. ich lebe als single wunderbar und habe diesbezüglich meine ruhe. ausserdem kann ich auch nicht mehr.
 
Von: Sarah am 01.02.2014 um 10:17:27 Eintrag: 107
Eine Frage beschäftigt mich, sie ist nicht böse gemeint:
Was wollt ihr euren Kindern mit dem hier oft geschilderten Verhalten (Gericht, Zwang, "mit allen Mitteln kämpfen") eigentlich beweisen?
Wollt ihr meine Erklärung zur Sicht der Kinder dazu hören?
Was nützt es euch, mit allen Mitteln gegen eure Kinder zu kämpfen. Was beweist ihr? Dass sie genau richtig lagen mit ihrer Vermutung. Zumindest denke ich, dass eure Kinder das so sehen. Denn immerhin muss sie etwas dazu bewogen haben, den Kontakt abzubrechen. Das Verhältnis kann gar nicht gut gewesen sein, sonst wäre einerseits der Kontakt noch da und andererseits würdet ihr nicht so gegen eure Kinder kämpfen, ihnen das Leben noch schwerer machen und versuchen ihnen ihre eigenen Kinder streitig zu machen. So sehen das eure Kinder, nehme ich an.
Was außerdem problematisch sein könnte: mit dieser Handlungsweise beweist ihr noch dazu, dass ihr eben nicht nach dem Kindeswohl geht, sondern nur ein eigenes Interesse verfolgt. Würdet ihr sonst alle Mittel einsetzen und euren eigenen Kindern mit Absicht schaden, nur weil sie eine euch nicht passend erscheinende Entscheidung getroffen haben? Habt ihr schon einmal an diese Möglichkeit gedacht?
Der Mensch kann sich die seltsamsten Gründe zurechtlegen, ob nun berechtigt oder nicht, es spielt keine Rolle.
Wenn eure Kinder wirklich so denken sollten, dann habt ihr erstrecht mit diesen gerichtlichen und erzwingenden Mitteln keine Chance. Wenn es sehr schlimm ausfällt, bringt ihr auch noch eure Enkel gegen euch auf (bzw die Eltern nutzen euer Verhalten um die Enkel gegen euch aufzubringen...und dazu müssen sie dann nicht einmal lügen..eure Enkel sehen, dass eure Kinder, ihre Eltern leiden...wegen euch...das birgt noch mehr Zündstoff). Versteht ihr was ich sagen will?
Es bringt nichts zu kämpfen. Ihr verliert dabei noch mehr, als ihr jetzt vielleicht sehen mögt. Feuer mit Feuer, schürt nur noch mehr Feuer. Beweist, dass ihr friedlich, verständnisvoll seid und dass ihr auch einmal zurückstecken könnt. Dass ihr reifer und besonnener seid als eure Kinder. Nur dann besteht eine Chance, dass eure Kinder bemerken, dass sie einen Fehler gemacht haben. Denn dazu ist das Leben doch da. Fehler machen zu dürfen, und daran zu wachsen. Wer weiß unter welchem Druck eure Kinder stehen, was in ihrem Leben gerade alles Einfluss nimmt. Nichts ist jemals endgültig.

Aber wie gesagt, das ist nur meine Sicht. Ich wünsche euch weiterhin viel Kraft und alles Gute.
 
Von: Eine Tochter erklärt am 01.02.2014 um 00:38:59 Eintrag: 106
Liebe Großeltern und Eltern,

Ich habe viele Beiträge gelesen, auch im Forum, aus Interesse, da meine Entscheidung den Kontakt zu den Eltern einzustellen, eine sehr schwere ist. Einige Beiträge waren für mich nachvollziehbar, andere wenige wiederum erschreckten mich zutiefst (aufgrund der narzisstischen Haltung und Unfähigkeit zur Selbstreflektion...Sie erinnerten mich an meine Eltern).
Eine Frage habe ich immer wieder gelesen: Warum?
Ich möchte Euch meine Erklärung für die Entscheidung mitteilen. Die Betonung liegt natürlich auf dem Wort "meine". Alles im Leben, besonders tiefgreifende Entscheidungen, sind etwas Persönliches, nicht übertragbar auf die Allgemeinheit.
Aber vielleicht hilft es dem einen oder anderen ein klein wenig die Sicht eines "Verstoßenden" nachzuvollziehen (das bedeutet nicht es akzeptieren zu müssen).

Warum breche ich den Kontakt zu meinen Eltern ab? Aufgrund meiner schlechten Kindheit. Meine Eltern haben beide die narzisstische Persönlichkeitsstörung. Ich wurde von Anfang an vernachlässigt (meine Großmutter übernahm oft die Pflichten meiner Mutter, jedoch ebenfalls ohne Wärme) und psychisch fertig gemacht (mittels Entwertungen gegenüber mir und vor anderen, keine Liebe, kein Verständnis, mit gepackten Koffern vor die Tür setzen aufgrund von Überforderung, Kälte pur) sowie körperlich gezüchtigt (Schläge für Versehen, Bestrafung für Fehler meiner Geschwister, oder willkürliche Bestrafungen, für die ich nicht einmal den Grund kannte). Ein Lösen von Problemen war nie möglich: wurden Probleme in der Familie angesprochen, entbrannte sofort ein Streit mit fliegenden Gegenständen und verletztenden (ernstgemeinten!) Sätzen wie "Lass dich hier nie wieder blicken! Du bist nicht mehr meine Tochter!" Wohlbemerkt: als Problem meine ich damit z.B. Kritik an einer Handlung (ohne mich zu fragen einen Telefon-Vertrag mit meiner (gefälschten) Unterschrift abschließen). Weihnachten war immer die Hölle, meine Eltern streiten sich jeden Tag (das war für mich schon normal), aber Weihnachten war es jedes Mal besonders schlimm. Da lief es nie so perfekt, wie es meine Mutter wollte. Natürlich muss dann die gesamte Familie leiden. Das ist heute immernoch so. Weihnachten ist für mich noch immer ein Graus.
Die psychische Folter, das ständige Entwerten, sich über mich lustig machen (seit meiner Geburt), mich als schwarzes Schaf der Familie behandeln, das üble Nachreden im Familienkreis, die schlechte Behandlung insgesamt haben mich zu einem völlig "wertlosen" Menschen heranwachsen lassen: ich glaubte bis vor einem Jahr tatsächlich, ich sei schlecht und völlig wertlos, ein Nichts, dass diese Behandlung verdient. Mein Selbstwertgefühl? Das habe ich mir in den letzten 12 Monaten mühsam erarbeitet. Zumindest soweit, dass ich weiß, dass auch ich etwas wert bin. Genau wie jeder andere Mensch auch.
Und dieser Aufbau hat mich dazu bewogen, den Kontakt abzubrechen. Ich habe mich nach der Geburt meines Sohnes mit mir befasst, meine Persönlichkeit angeschaut, mich selbst reflektiert. Dabei kamen viele verschüttete Kindheitserinnerungen hoch, die ich aufarbeiten musste und die mich so lange gequält haben. Ich habe erst letztes Jahr begriffen in welch kaputten Familienverhältnissen ich aufgewachsen bin. Und diese Erkenntnis führte zu dieser harten Entscheidung.
Ich möchte, dass mein Sohn sich unbeeinflusst durch gewisse negative Quellen (meine Eltern) entwickeln kann. Und da sich ihr Verhalten bis heute nicht geändert hat, auch gegenüber meinem Sohn nicht (es gab bereits Grenzüberschreitungen), gehe ich den Weg ohne sie weiter. Ich hätte Angst, ihn allein bei meinen Eltern zu lassen. Das wird niemals passieren. Ihm werden diese Dinge niemals angetan, schon gar nicht von seinen Großeltern. Er wird sich als Kind niemals fragen müssen: "Lieben mich diese Menschen? Sind das überhaupt meine Eltern? Warum tun sie das? Was habe ich getan?" (Diese Fragen beschäftigten mich meine gesamte Kindheit und einen Teil meiner Jugend, danach gab ich auf und kapselte mich völlig ein).
Ein weiterer Grund: Ich ertrage die Entwertungen nicht mehr. Ich war mein Leben lang die "Böse", ich halte es nicht mehr aus (mittlerweile musste mein Bruder das schwarze Fell anlegen und wird nun noch öfter psychisch fertig gemacht). Und mit dem Kontaktabbruch bin ich es nur noch das eine Mal, dann nie wieder. Das Ganze hört endlich auf.
Ich wünschte es wäre anders. Denn ein Bruch mit der Familie ist schmerzhaft. Das erklärt auch das Fehlen einer Erklärung: Ich kann keinen Abschiedsbrief schreiben. Es tut sehr weh. Sie werden nie erfahren warum. Und das ist gut so. Ich erspare ihnen das zusätzliche Leid, indem ich all das schreibe, was ich hier geschrieben habe. Denn ich weiß, dass sie wissen, was sie tun. Nur können sie es nicht kontrollieren. Sie sind wie wandelnde Vulkane, brechen aus ohne Grund und verwüsten ihre Umgebung. Auch würden sie es trotz Brief niemals verstehen. So bleibe ich eben die böse Tochter in ihren Augen, und das macht es leichter, auch wenn es für sie vielleicht nicht so scheint.

Soweit meine Sicht. Nun, es mag wie ein Extremfall klingen, aber leider ist es das nicht. Das passierte damals (nicht nur meiner Generation..ich bin 30) sehr häufig, und passiert immernoch. In meinem Freundeskreis bin ich nicht die Einzige, die einen überaus eingeschränkten Kontakt zu den Eltern pflegt bzw. den Kontakt abbrach. Es scheint ein sehr großes gesellschaftliches Problem zu sein. Und der Begriff "Generationenkonflikt" ist nicht annähernd an dem wirklichen Problem dran.
Doch was ist das Problem? Warum behandeln wir uns gegenseitig, egal ob Familie oder Freunde, so abwertend, dass es zu endgültigen Brüchen kommt? Diese Frage bleibt, und ich suche nach der Antwort.

Danke fürs Zuhören.

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Meine Antwort als Betroffene darauf wäre, dass Sie doch den Mut haben sollten und Ihren Eltern schreiben, warum Sie so reagieren. Sie können nicht davon ausgehen, dass Ihre Eltern den Grund wissen.
Wie Sie schreiben, haben sich Ihre Eltern Ihnen gegenüber sehr falsch verhalten, und Sie sind sogar in solch einem Fall verpflichtet Ihr eigenes Kind vor solch einem Verhalten zu schützen.
Auch Sie werden irgendwann älter und werden von Ihrem Kind gefragt, warum es nicht die Großeltern sehen darf. Was wollen Sie darauf antworten?

Ich war meines Erachtens immer eine gute Mutter, mir wurde auch niemals das Gegenteil von meinen Kindern gesagt. Heute, schauen Sie mich nicht mehr an, verbieten ihren Kindern zu mir den Kontakt, sind aber nicht in der Lage auf meine mehrmaligen Versuche nach der Frage - Warum?- irgendeine Antwort zu geben. Ich bekam von meiner Tochter nur einmal eine Mail in der sie schrieb - lass mich in Ruhe !!!!!!!!

Was soll ich davon halten?

Liebe Grüße von Margrit Thomas - Selbsthilfegruppe "Verstossene Grosseltern"

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Eine Dame hat mich gebeten folgenden Kommentar zu obigem Eintrag zu veröffentlichen:

Erst einmal danke, daß ein erwachsenes Kind in das Gästebuch der ,, verstossenen Grosseltern "
Stellung nimmt:
Der Generationenkonflikt spielt bei den Betroffenen eine große Rolle. Das WARUM ist nicht einseitig
zu sehen, denn wenn die Auseinandersetzung zwischen Eltern und Kind nicht als Abrechnung gesehen
wird, sondern als ein besseres gegenseitige Verstehen und damit Abschied ninmmt von der Illusion per-
fekte Eltern zu sein oder perfekte Kinder haben zu müssen.
Auch ich habe mein Bestes gegeben und alles was ich hatte, ob es das Beste für meine Tochter war,
weiß ich nicht. Aber sie hat noch ein ganzes Leben vor sich und kann alles, was ich nach ihrer Meinung nicht
richtig gemacht habe, besser machen.

Margrit Thomas - Selbsthilfegruppe "Verstossene Grosseltern"
 
Von: Elisabeth Viktoria am 31.01.2014 um 23:17:32 Eintrag: 105
Wer kann uns helfen? Wir dürfen unsere Enkelinen nicht sehn, wir waren im Jugendamt, dort Hilfe-kann man nur Traurig sein, wir(ich und mein Mann) haben uns gefielt wie Schwerverbrecher. Bis heute wissen wir nicht warum darf ich Enkelkinder sehn?
Das war mein 50-te Geburtstag alles war gut, alle sind nach Hause gegangen und ab nächste Tag war Ende. Alles haben sie uns verbeuten, sogar die Straße zu betreten wo die Kinder zu Schule zu gehen.
Es sind jetzt fast 3 Jahre. Wir waren die besten Großeltern, es tut dass so weh,
am meisten wenn mein Mann in der Nacht lasse zu weinen, weis ich immer warum er weint? Wenn wir sie geheim trefen dann sagen sie zu uns: Omi und Opi tuh was wir möchten zu Euch.
Wer kann uns sagen, was kennen wir machen, wo sollten wir gehn,das uns geholfen sein kann ?
 
Von: elke am 13.01.2014 um 14:17:00 Eintrag: 104
es hat sich ein privater email-kreis installiert. Rundmails und Einzelmails. Es sind nur die ehemaligen Schreiberinnen des ehemaligen Gästebuchs der verlassenen und verstoßenen Eltern sowie die bekannten Personen , die sich beim Deutschlandtreffen kennenlernten. Somit wird ein Mißbrauch verhindert. Gruß von Elke
 
Von: Stockrose am 11.01.2014 um 09:26:24 Eintrag: 103
Warum schreibt keiner in diesem Gästebuch???
Es ist schwierig miteinander zu kommunizieren. Dann muß man jedesmal erst in das
Forum gehen. Das ist sehr umständlich.

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Warum keiner im Gästebuch schreibt? Keine Ahnung, ich vermute, dass die Besucher lieber nur lesen als zu schreiben. Die Statistiken des Gästebuches zeigen das überdeutlich.
Umständlich? Einloggen im Forum mit Benutzernamen und Passwort! Das kann doch nicht so schwer sein.

Allerdings scheint manch einer den Unterschied zwischen einem Gästebuch und einem Forum nicht verstanden zu haben.

Gruß vom admin
 
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