Das Gästebuch hat 168 Einträge
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Von: Caro Mae am 04.04.2013 um 20:51:47 Eintrag: 72
Schön, das es dieses Forum gibt!
Ab jetzt muß ich mich leider auch in die Reihe der verstoßenen Großeltern einreihen
Leider habe ich einen gewaltigen Trennungsschmerz hinter mir und leide auch heute
schlimm.Ich kann meinen Vorredner beipflichten: Sind wir nur etwas wert, wenn wir
den Geldbeutel öffnen!!Ich leide auch sehr darunter, dass ich meine Kleine nicht mehr sehen darf.
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Von: Laura am 27.03.2013 um 16:45:18 Eintrag: 71
Hallo an Alle,
in einigen Monaten werde ich auch zu eurem Kreis gehoeren, meine Tocher die den Kontakt zu mir vor 4 Jahren, ohne Erklaerung und erkennbaren Grund, abbrach ist schwanger. Mein Enkelkind kommt im Sommer.
Erfahren habe ich das heute von meinem Sohn, der mir auch ein Ultraschallbild zeigte. Das Baby ist schon so gross auf dem Bild und so gut zu erkennen, Es trieb mir die Traenen in die Augen und zog mir den Boden unter den Fuessen weg.
Beim Lesen der Eintraeg hier habe ich wenig Hoffnung, das sich der Umgang mit dem Enkelkind irgendwie erreichen laesst, Grosseltern haben auch nur Rechte auf dem Papier, aber mit welchen Folgen fuer die Enkel und ihrer Herkunftsfamilie. Da ist es wohl besser, sich jetzt schon an den Gedanken zu gewoehnen, das man welche hat, die man nicht sehen darf und hoffen, das es ihnen immer gut geht. Ich moechte keine Gerichtsverfahren, die Fronten nur verhaerten und alles schlimmer machen. Das kann auch fuer die Enkel nicht gut sein. Hier will ich das Wohl dieses Kindes ueber meine Beduerfnisse stellen, alles andere waere doch nur genauso egoistisch wie meine Tochter es ist. Wie ich selbst emotiuonal damit umgehe, weiss ich noch nicht. Ich kann mir nur vorstellen, das sich Trauer, Verzweiflung und Wut die Hand geben werden.
Ich weiss auch, das meine Mutter dahinter steckt, sie hat mich seit ich selbst Kind bin als Suendenbock missbraucht und von den anderen Familienmitgliedern ausgegrenzt. Seit ich weiss, das sie eine Narzisstiin ist und diese Menschen dem Kind, das als Suendenbock auserwaehlt wurde, ohne Skrupel Schaden zufuegen, kann ich besser damit umgehen und ihr Verhalten richtig einordnen. Meine Mutter schreckte vor wenigen Monaten noch nicht mal vor einem Mordversuch an mir zurueck, seit dem habe ich auch den Kontakt zu ihr abgebrochen.

Ich habe mir gedacht, das ich meinem Enkel Briefe schreiben werden, die ich bei einem Notar hinterlege, der sie ihm uebergibt wenn er 18 ist und selbst entscheiden kann, ob er mich sehen will oder nicht. Briefe nur an ihn, ohne Vorwuerfe an seine Mutter. Fuer mich ist das ein Weg, auf dem ich innerlich in Kontakt treten und halten kann und hoffe, das sich daraus spaeter noch ein Kontakt ergibt bevor ich sterbe. Und wenn nicht, weiss er wenigstens was seine Grossmuter ueber ihn gedacht und wie sie sich ihn vorgestellt hat.

Vielleicht klingt das jetzt bloed, aber ich weiss nicht, wie ich sonst damit umgehen soll, wie sicher viele hier.

Liebe Gruesse
Laura
 
Von: Beate am 11.03.2013 um 23:41:17 Eintrag: 70
Auch ich habe eine Enkeltochter, deren Existens mir bis heute nicht offiziell mitgeteilt wurde. Ich kenne lediglich ihren Namen, und weiß, dass sie in diesem Sommer 7 Jahre alt wird. Vielleicht gibt es noch weitere Enkel, wer weiß. Meine Töchter konnten oder wollten mir bis heute nicht sagen, warum sie den Kontakt mit mir abgebrochen haben. Inzwischen glaube ich nicht mehr an ein normales Verhältnis.
Was ich sehr bedauere ist, dass die Kinder ohne ihre Großmutter aufwachsen müssen. Irgendwann werden sie fragen, irgendwann sind sie groß genug und wollen von sich aus Kontakt aufnehmen. Dann wird wieder ein Unfrieden in die Familie getragen, der sich weiter und weiter durch die Generationen zieht.
Was denken sich unsere Kinder dabei? Denken sie überhaupt? Wie grausam ist solch ein Verhalten.
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Von: Klara am 08.03.2013 um 23:32:49 Eintrag: 69
Es ist traurig, aber wahr, auch wir dürfen seit über 2 Jahren unseren beiden älteren (knapp 6 und knapp 7 J.) nicht mehr sehen. Wir dürfen nichts schenken. Die Geschenke kommen zurück. Die Älteste wurde eingeschult - ohne uns Großeltern. Wir wohnen ca. 200 m Luftlinie auseinander. Es ist grausam, das darf mir jeder glauben. Denn den eigentlichen Grund kennen wir nicht. Man gibt uns keine Chance auf ein Gespräch. Eine Anwältin hat in unserem Auftrag darum gebeten. Es kam eine dicke Absage. Ebenso wurde eine gutgemeinte SMS mit Neujahrswünschen durch einen Anwaltsbrief "bestraft" und strikt abgelehnt. Sohn und Schwiegertochter wollen von uns nicht mehr belästigt werden. Ansonsten bekämen wir eine gerichtliche Verfügung zugeschickt. Wir sind traurig und sprachlos, wie ein Sohn seinen Eltern und vor allen Dingen seinen Kindern so etwas antun kann. Aber leider machtlos.
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Von: K. am 20.02.2013 um 23:46:25 Eintrag: 68
Guten Abend Zusammen,
ich bin Tochter betroffener Großeltern.
(liebe und wunderbare Menschen)

Die Kinder sind aber nicht meine Kinder, sondern mein Neffe und meine Nichte. Ich frage mich immer wieder, wie man seinen eigenen Kindern etwas derartiges antun kann. Wie kommt man auf die Idee, seine eigene Ohnmacht und Unzulänglichkeit über Kinder auszuspielen? Wenn man ein Problem mit seinen (Schwieger) Eltern hat, sollte man keine Kinder mitreinziehen. Warum freut man sich als Eltern nicht, dass die Großeltern die eigenen Kinder lieben? Wissenschaftlich (Soziologie) gesehen sind Großeltern im übrigen ungemein wichtig.

Ich bin geschockt wie oft Probleme nicht mehr gelöst werden, Diskussionen nicht mehr geführt werden. Wie kann man sich darüber beschweren, dass Familie anstrengend ist? Wo Menschen zusammentreffen ist es immer anstrengend, und? Das macht es doch aus! Vielleicht sollten einige erwachsene Kinder das "kindsein" mal ablegen.

Ich wünsche allen eine gute Nacht


Hier schreibt der Administrator:
Ein toller Beitrag, der auch aus der Sicht der Kinder das Thema betrachtet. Ich danke Ihnen sehr dafür und hoffe, dass Eltern, die Ihre Kinder als Waffe gegen die Großeltern benutzen, diesen Beitrag lesen, darüber nachdenken und handeln.
 
Von: Monika am 18.02.2013 um 10:38:13 Eintrag: 67
Auch ich bin eine entsorgte Oma. Vor 4 Jahren hat mein Sohn eine junge Frau kennengelernt, sie wurde schwanger, sie haben sich beide für das Kind entschieden. Die Freude war groß und es wurde alles getan, um der kleinen Familie den Start zu erleichtern.Es war mir ein Anliegen, zu helfen, da ich meine drei Kinder nach dem Tod meines Mannes vor 25 Jahren allein erzogen habe.
Der Kleine durfte zu mir, hat sich wohl gefühlt. Der Kontakt war gut.Dann war das zweite unterwegs, es wurde geheiratet, alles lief.
Ihre Familie war zwar immer sehr present, es gab da auch fam. Probleme,ihre Mutter ist nur tageweise da,dann wochen weg, alle wohnen immer noch zusammen, bis auf meine Schwiegertochter.
Dann habe ich mein Eltenhaus übernommen, viel selbst gemacht, bin umgezogen, habe immer mitgeholfen, da mein Sohn bei der BW ist und oft an Lehrgängen teilnehmen muss. Ich habe sie besucht und durfte nach dem Umzug die Kleine mal nehmen.
Dann wurde es seltsam, keine Zeit, nicht zu Hause, kein Rückruf, telefonisch nicht erreichbar.Bei meinem letzten Besuch spielte ich mit dem Kleinen und fragte,ob er mal wieder kommt- "Das geht nicht, die Mama mag dich nicht." Meine Schwiegertochter lag bis dahin noch im Bett -die Kleine hatte mit ihr geschlafen,war aber schon auf und im and.Zimmer-ich wollte wissen, was das soll. Decke über den Kopf:"Ich rede nicht mit Dir."Ich war aber hartnäckig."Du hast den Max geschlagen," war u.a. die Antwort. Ich war sprachlos, geschockt, wütend, denn das war ungeheuerlich.Sie hat sich dann in die Arme meines Sohnes geflüchtet, der sichtlich überfordert war.Ich ging.
Am nächsten Tag wollte ich das Gespräch suchen, mit dem Resultat, dass meine Schwiegertochter die Vorhänge zugezogen hat und meinem Sohn telef. erklärt hat, sie hätte solche Angst vor mir.
Ich habe geschrieben, ihre Mutter um Hilfe gebeten,die Aussagen waren immer,sie will Zeit.Einmal war ich noch dort-die Sehnsucht.Ich war im Garten mit den Kindern und meinem Sohn,sie kommt aus dem Haus, packt die Kinder, die nicht wollten, setzt sie ins Auto,schreit mich an"Du machst meine Ehe kaputt" und verschwindet
Da ich nicht aufgegeben habe, bekam ich dann eine Liste mit meinen Verfehlungen.
Mein Sohn ist ziemlich fertig, da er ebenfalls erpresst wird:Wenn Du zu deiner Mutter gehst,gehe ich mit den Kindern.
Am Schlimmsten ist es, dass ich weiß, dass ihre große Schwester es so mit einer ihrer anderen Schwestern gemacht hat.
Ich selbst habe eine Beratungsstelle aufgesucht, die mir aber kaum Hoffnung gemacht hat.Ich fühle mich so hilflos,aber bin auch wütend, will ,dass es allen gut geht, habe aber unendliche Sehnsucht nach meinen Enkeln.
Ich kann einfach den Auslöser nicht finden, bekomme keine Antworten.
Vor Gericht gehen? Ich möchte es zwar für mich, weil ich die Behauptung, ich hätte geschlagen , so nicht stehen lassen will und kann, aber ich weiß nicht, ob ich den Kindern und meinem Sohn einen Gefallen tue.
Mit meiner Familie habe ich noch nicht gesprochen, weil ich immer noch die Hoffnung hatte, meine Schwiegertochter zu einer Aussprache oder einem begleitetem Gespräch bewegen zu können.Ich wollte, dass sie in meiner Familie nicht schlecht dasteht. Wie lange ich das allerdings noch kann, weiß ich auch nicht.
4 Monate sind eine lange Zeit, es muss für mich ein Ende haben.
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